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Feucht-/Trockenfutter

Ein paar Gedanken zur Fütterung mit

Trocken- bzw. Feuchtfutter

Grundsätzliches zur Ernährung eines Hundes oder einer Katze (nachfolgend nur Hund):

  • Grosse und mittelgrosse Hunde benötigen je nach Qualität des Futters je Kilogramm Körpergewicht etwa 0,8 bis 1 % Trockenfutter oder aber 2 bis 3 % Feucht- oder Dosenfutter,
  • kleine Hunde bei Trockenfutter etwa 3 bis 4 % bzw. etwa 3 % bei Feucht- oder Dosenfutter und
  • sehr kleine Hunde (und Katzen) bis zu 10 % bzw. bis zu 4 % ihres Körpergewichts.
  • 100 g Trockenfutter entsprechen im Feuchteverhältnis etwa einer 800g-Dose, haben aber nur den Nährwert einer 200 g Dose.
  • Die Qualität eines Futters ist grundsätzlich an der zu fütternden Menge abzulesen (der sogenannte Erhaltungsbedarf muss rechnerisch oder durch Versuche nachgewiesen wer-den). Je niedriger die Futtermenge, desto höher der Anteil an hochverdaulichem Futter.
  • Für die Ernährung (Erhaltungsbedarf) eines Hundes mit Trockenfutter wird etwa doppelt so viel Futter benötigt. Ein 40-kg-Hund (Schäferhund) zum Beispiel muss etwa 400 bis 600 g Trockenfutter (je nach Qualität), hingegen aber 800 bis 1600 g Feucht- oder Dosenfutter aufnehmen. Da beide Futterarten Wasser bzw. Feuchtigkeit enthalten, wird der Hund beim Trockenfutter mit etwa 360 bis 540 g Trockensubstanz (TS), beim Feucht- oder Dosenfutter mit etwa 160 bis 320 g TS ernährt.
  • Getreide- und -abfallprodukte sind deutlich billiger als hochverdauliches Eiweiß tierischer Herkunft. Wie sonst kann Trockenfutter zu so günstigen Preisen angeboten werden?
  • In Light-Trockenfutter ist der Anteil an hochverdaulichen Eiweißen i.d.R.  nicht höher (sollte aber so sein), sondern nur der Fettanteil reduziert.
  • Die Unterversorgung mit hochverdaulichem Proteinen (Eiweiß) erzeugt beim Hundeorganismus den Zustand einer Notsituation. Als Reaktion lagert der Körper Fett ein. Haben deshalb so viele Hunde Übergewicht? Und ist das der Grund dafür, dass die Fütterung mit Light-Trockenfutter häufig zum gegenteiligen Ergebnis führt?
  • Wenn Trockenfutter (Alleinfutter) alles beinhaltet und Hunde ihre Tagesration nicht vollständig aufnehmen, erfolgt dann eigentlich eine Unterversorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen?
  • Muss Trockenfutter, vor allem aus dem Ausland, eigentlich konserviert und die Fette durch Antioxidantien geschützt werden? Hersteller wollen doch bestimmt nicht, dass ihre Ware verdirbt und sie sie zurücknehmen müssen?
  • Eine Konservierung der Nahrung in Dosen ist nicht erforderlich, da sie duch Erhitzen steril wird (ist vorgeschrieben). Wenn dennoch Vitamin- oder Mineralzusätze im Futter zugesetzt wurden, ist das dann ein PRGag oder sind die Rohstoffe dann so schlecht?
  • Der Organismus des Hundes stellt Vitamin C selbst her. Wenn der Hund es nicht benötigt, hat der Vitaminzusatz in Trockenfutter dann konservierende Aufgaben oder ist das auch ein PR-Gag?
  • Rohproteine setzen sich aus pflanzlichen (Soja, Gluten etc.) und tierischen Eiweißen zusammen. Zu den hochverdaulichen tierischen Eiweißen zählen vor allem Muskelfleisch. Das ist aber teuer, da wir Menschen es benötigen. Was wird nur mit all dem Abfall gemacht?
  • Feucht- oder Dosenfutter passiert den Magen-Darm-Trakt in etwa sieben bis achtzehn Stunden, Trockenfutter benötigt hierzu etwa ein bis eineinhalb Tage. Muss sich der Organismus mit der Verwertung des Trockenfutters mehr auseinandersetzen? Und wenn der Körper für die Versorgung mit lebensnotwendigen Stoffen immer auf Volldampf laufen muss, wird er damit auch mehr verschlissen? Ist das vielleicht die Begründung, warum unsere Hunde und Katzen nicht mehr so alt werden wie etwa vor sechzig Jahren, als es noch kein Fertigfutter gab?
  • Auswirkungen von für den Hund ungeeignetem Futter zeigen sich erst nach Jahren. Ist das der Grund, dass Hundehalter häufig mit vier- und siebenjährigen Hunden beim Tierarzt wegen Nieren- oder nicht definierbarer Erkrankung vorstellig werden?
  • Ließe sich Trockenfutter ohne einen hohen Anteil an Getreide- und -abfallprodukten backen?
  • Die Ernährung mit Trockenfutter kostet etwa die Hälfte einer vergleichbaren Qualität Feucht- oder Dosenfutter. Sicherlich doch, weil Hersteller und Händler auf ihre Gewinne verzichtet haben?
  • Hunde, die mit Trockenfutter versorgt werden, nehmen i.d.R.  zu wenig Flüssigkeit auf. Sind deshalb insbesondere bei kleinen Hunden Nierenerkrankungen heutiger Standard?
  • Im Trockenfutter finden sich regelmässig (mit wenigen Ausnahmen) Vitaminzusätze, die nicht für die Versorgung des Hundes, sondern für die Haltbarkeitmachung des Futters erforderlich sind. Diese Zusätze sind ausserdem teilweise hoch dosiert (Hypervitaminisierung) und können auch Allergien hervorrufen. BHA z.B., als EG-Zusatzstoff getarnt, kann zu Asthma, Krebs und Allergien führen. Ist das der Grund, warum viele Tierärzte Trockenfutter empfehlen?
  • Die Futtermittelindustrie, der (Fach-)einzelhandel , Tierärzte und Züchter vermitteln uns, dass wir unsere Hunde nicht ausgewogen ernähren können. Wie schaut’s dann mit unser Ernährung aus? Und wieso können die denn das?

 

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